Ethereum erzielt 1,79 Mrd. $ an App-Gebühren, behält aber weniger als 5 %
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Das Ethereum-Ökosystem hat 1,79 Milliarden Dollar an Gebühren auf Anwendungsebene generiert, doch das Netzwerk selbst behielt weniger als 5 % dieser Einnahmen. Diese Diskrepanz ist auf das schnelle Wachstum von Layer-2-Rollups zurückzuführen, die inzwischen 41-mal mehr Transaktionen abwickeln als das Ethereum-Mainnet. Während diese Skalierungslösungen die Aktivität drastisch erhöht haben, haben sie auch die Gebühreneinnahmen von der Basisschicht wegverlagert. Infolgedessen sehen ETH-Inhaber nur begrenzte direkte finanzielle Vorteile aus der wachsenden Nutzung des Netzwerks. Analysten vermuten, dass die Wertschöpfung ins Stocken geraten ist, weil die meisten Gebühren an Rollup-Betreiber und Sequencer gezahlt werden und nicht an die Validatoren von Ethereum. Der Trend wirft Fragen zum langfristigen Wirtschaftsmodell des Netzwerks auf, da Nutzer zunehmend günstigere und schnellere Layer-2-Lösungen bevorzugen.
TechnoVibes Meinung
Ethereums Problem bei der Gebührenerfassung verdeutlicht eine kritische Spannung zwischen Skalierbarkeit und Wertschöpfung. Da Rollups die Aktivität dominieren, riskiert die Basisschicht, zu einer Abwicklungsschicht mit sinkenden wirtschaftlichen Erträgen zu werden. Dies könnte ETH in Richtung einer 'Ultraschallgeld'-Erzählung drängen, die zunehmend schwer zu verteidigen ist.
Originalquelle: https://cryptonews.com/news/ethereum-news-value-accrual-l1-fees-blob-era/
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